Politisches Denken heute: Zivilgesellschaft, Globalisierung und Menschenrechte

Cover
Oldenbourg, 2007 - 289 Seiten
In nunmehr zweiter Auflage präsentiert der Autor seine Heterodoxie in Lehrbuchform. Er will gängige, aber überholte Kategorien und Herangehensweisen der Politikwissenschaft einem dringend nötigen Innovationsschub aussetzen. Der Fokus liegt auf aktuellen Theorien über Zivilgesellschaft, deliberative Demokratie, Modernisierung, Systemtheorie, Menschenrechte und Globalisierung. Neuere Arbeiten Niklas Luhmanns werden ebenso angemessen gewürdigt wie das kommunitarische Denken. Der Autor analysiert die Postmoderne jenseits des Stereotyps der 'Beliebigkeit' und reißt feministische Politiktheorie sowie Menschenrechts- und Zivilgesellschaftsdebatten aus ihren Expertenzirkeln. Die handliche und überschaubare Analyse thematisiert eben jene Strömungen, die zur Wiedergewinnung des Ansehens theoretischen Denkens beitragen können. Ihre Relevanz ziehen die hier präsentierten Theorien vor allem aus ihrem analytischen Anspruch: Wer politische Begrifflichkeiten verstehen und hinterfragen will, kommt um sie nicht herum. Denn der Band macht einen neuen Normativismus zu seinem Thema und bietet handlungs- und interpretationsleitende Werte in Zeiten des beschleunigten politischen wie sozialen Wandels. Das Buch richtet sich an alle, die Verengungen und Einseitigkeiten in der politischen Theoriebildung vorbeugen und gegensteuern möchten. Es soll als einführender Theorieüberblick dienen, aber auch als handliches Repetitorium für das Examen.

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Bibliografische Informationen