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Literatur des Ausland es.

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England.

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nach Berlin gekommen war, von wo er sich auch nach Schlesien und

anderen Landestheilen begab, um die berühmtesten Schlachtfelder Friedrichs kennen zu lernen. Hier liegt uns nun die Frucht seiner Studien vor. Carlyle's Geschichte Friedrichs des Großen ist gewissermaßen die Quintessenz und das Resultat aller seiner früheren politischen und sozialen Forschungen und Schriften. In Friedrich ist ihm die Autorität, das Königthum, wie es sein soll, personifizirt, in seinem Kultus die „Heroworship“ gerechtfertigt; das strenge Recht und der philosophische Gedanke, die auf Friedrich's Thron saßen, sind ihm hoch erhaben über den von der französischen Revolution proklamirten Freiheits-Ideen. Friedrich ist ihm der letzte König, der überhaupt die civilisirte Welt beherrscht hat und dem gegenüber Napoleon weder ein wahrer Heros, noch ein Gesetzgeber im höheren Sinne war. Friedrich ist ihm in jeder Beziehung der „Einzige“, und zwar ganz besonders in seinem eigenen Jahrhundert, dem achtzehnten, das, nach Carlyle, über alle Maßen demoralisirt und entnervt war und dem die französische Revolution, welche dabei ein eben auch nicht beneidenswerthes NachrichterAmt geübt, ein rechtzeitiges Ende machte. Deutschland und insbesondere Preußen kann dieses Werk übrigens den unverständigen, hohlen Urtheilen gegenüber, die, nach dem Vorgange des Geschichtschreibers Macaulay, von dem großen Haufen der politischen Tagesrichter Englands, die Times an ihrer Spitze, über unsere Geschichte und Bildung gefällt werden, als eine vollständige Vindication betrachten. Von der Saat, die Friedrich ausgestreut und die auch heutzutage noch in Preußen Früchte trägt, sagt Carlyle: „Indeed, they bear such fruit to the present hour as all the Newspapers are obliged to be taking note of sometimes to an unpleasant degree Editors vaguely account this man the „Creator of the Prussian Monarchy", which has since grown so large in the world and troublesome to the Editorial mind in this and other countries. He was indeed the first, who in a highly public manner notified its creation, announced to all men that it was, in very deed, created, standing on its feet there, and would go a great way, on the impulse it had got from him and others. As it has accordingly done and may still keep doing, to lengths little dreamt of by the British Editor in our time,") whose prophesyings upon Prussia and insights into Prussia, in its past, or present, or future, are truly as yet inconsiderable in proportion to the noise he makes with them. The more is the pity for him! – and for myself too in the Enterprise now on hand”. – Der Verfasser sieht vorher, daß gerade, weil die Herausgeber der tonangebenden englischen Blätter so wenig von Preußens Vergangenheit, Gegenwart, oder Zukunft wissen, sie auch dieses sein Werk nicht verstehen und nicht werden zu beurtheilen wissen. Leider giebt er aber diesen Kritikern auch wieder manche Blößen durch seinen Mangel an jeder künstlerischen Gruppirung des Stoffes, durch die Formlosigkeit seines Stiles und durch die unenglischen Ausdrücke, die auch in diesem Buche auf jeder Seite vorkommen. Selbst der Titel desselben: History of Friedrich II., called (genannt) Frederick the Great, ist schon eine Schrulle, die auf den ersten Anblick glauben macht, der Verfasser stelle die Größe Friedrichs in Abrede, während doch gerade das Gegentheil das Richtige ist. In seiner Geschichte läßt er den Namen Friedrich, ebenso wie die Bezeichnung

*) Hier ist viex„icht, statt des Singulars, der Plural „Times"

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*) Buch III, Kap. 11 befindet sich folgender englisch-deutscher Satz:
. . . Joachim Friedrich . . . carried on a löbliche Regierung . . . as Eighth
Kurfürst, . . . of him we already noticed the fine Joachimsthal-Gym-
nasium, or foundation for learned purposes in the old Schloss of Prim-
nitz, . . . his very great anxiety to profit by the Prussian Mitbelehnung &c.
**) Unter Anderem manches Interessante über die Königin Sophie Char-
lotte, nach den Berichten des bekannten englischen Deisten Toland. D. R.
***) Was die Anordnung der Thatsachen betrifft, so hätte sich Herr
Carlyle an der sehr populär gehaltenen, in vier Auflagen verbreiteten, deut-
schen „Geschichte Friedrichs des Großen, von Franz Kugler“ (vierte Auf-
lage, Leipzig, Lorck, 1856) ein nachahmenswerthes Muster nehmen können.
Es fehlt diesem Buche auch nicht an dem von Herrn Carlyle in allen deutschen
Geschichtswerken vermißten „Index", der allerdings dort keine so wunderlichen,
unhistorischen Kapitel-Ueberschriften darbietet, wie sie in den halb englischen,
halb deutschen „Contents" der „History of Friedrich II." sich finden. Daß
die zahlreichen Monographie en von Preuß über Friedrich als König,
Philosoph, Gesetzgeber, Feldherr, Dichter und Familien-Oberhaupt von Herrn
Carlyle ausgebeutet worden, ist zwar überall wahrzunehmen, doch Fird
cTN

dies nur in no war hor durch Monn 11 ra der 11 osse anerkannt

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